Radeln für Kinder beim Radklassiker Frankfurt –

Eschborn

Viele erinnern sich noch an den 1.Mai 2017, wo es

bei eisigen Temperaturen und Regen echt fieses Wetter hatte beim Radklassiker

„Frankfurt Eschborn“, aka „Rund um den Finanzplatz Frankfurt Eschborn“,

formerly know as „rund um den Hennigerturm“. Klingt wie eine Popgröße aus den

80er und 90ern oder? – eine Größe ist es allemal.

Geschätzte 5.500 Fahrer

gingen auf drei Strecken zwischen 50 und 104Km an den Start. Mit dabei gleich 9 Fahrerinnen und Fahrer von unserer Aktion 24hforlife und dem Radeln für Kinder e.V., davon 4 auf der Skodatour Extrem.

Dieses Jahr hat es das Wetter gut mit uns gemeint. Es war zwar morgens noch ordentlich kühl, aber

trocken und im Tagesverlauf wurde es immer wärmer. Also ab ging es um 8:45Uhr – na ja da fiel der Startschuss, über die Startlinie sind wir erst 15 Min später gefahren. Von da ging es die ersten 40Km flach durch Frankfurt, Bad Homburg und Oberursel. Da konnte man sich noch gut in Gruppen aufhalten und den

Windschatten mitnehmen, oder eben auch Gas geben und ich im Renntempo aus Startblock K versuchen nach vorne zu arbeiten. Von allem war bei uns ein bisschen dabei.

Nach Oberursel, fing der ernste Teil der Strecke an. Nun ging es die 11Km lange und rund 550m hohe Auffahrt zum Feldberg und hier hat es den ersten von uns getroffen. Christoph bekam Schmerzen im rechten

Bein und musste den Feldberg quasi „mit Links schaffen“ – Zum Glück konnte er das und hat trotz der Probleme das Rennen auf der 90Km Strecke finishen können.

 

Nach dem Feldberg kam eine lange und herrliche Abfahrt – einmal ganz ohne Autos ging es herunter bin nach Schlossborn. Im Ort kam ein Klassiker – 90 Grad Kurve aus der Abfahrt in die nächste Steigung. Da kann man schon mal schief liegen – und nicht nur weil man im größten Gang auf einmal am Berg steht. 

Weiter ging es über landschaftlich wunderschöne Strecken und durch zuschauergesäumte Orte hin zum

nächsten Höhepunkt – dem berüchtigten Mammolshainer Stich mit seinen 23% Steigung.

Hier bot sich den Fahrern eine tolle Kulisse, man wurde von den Zuschauern quasi hochgejubelt.

Oben angekommen ging es auch fast nur noch bergab bis ins Ziel nach Eschborn. Kurz vor dem Ziel wurde Oli aus unserem Team dann noch in einen Sturz verwickelt – zum Glück blieb es hier aber bei Prellungen und Materialschäden.

So kamen wir zum Schluss alle im Ziel an und freuen uns jetzt schon auf das nächste Rennen – den Garmin

Velothon in Berlin.


Katjas erster Marathon

 

Die Vorbereitungen gehen weiter. Katja und Oli gingen am 9.7. bei Radmarathon in Grünberg an den Start. Für Katja war es der erste Radmarathon und was für einer.

Über 2.500 Hm und 217Km ging es quer durch den

Vogelsberg. An den Start sind wir um ca. 6:45 Uhr gegangen. Etwas bewölkter Himmel und noch ein wenig frisch fuhren wir in Grünberg los mit dem

Ziel um 16:00 wieder im Ziel zu sein.

Der erste Teil der Strecke war ziemlich flach, also konnten wir gleich gut Meilen sammeln. Nach 20 Kilometern fuhren wir dann die ersten anderen Fahrer auf und siehe da, es waren 2 Fahrer aus dem

Team DKS (Team-DKS.de). Sie engangieren sich

auch für die deutsche Kinderkrebshilfe und so hatten wir auch gleich ein schönes Gesprächsthema für die nächsten 120 Km. Die Tour führte über kleine

idylissche Straßen und war bestens organisiert. Etwa alle 30 Kilometer gab es – RTF typisch – eine Verpflegungsstelle wo man alles bekam was man sich wünschen kann. Auch sonst war die Tour hervorragend organisert und auch die Bestellung

beim Wettergott wurde geliefert: Herrlicher Sonnenschein und um die 30 Grad.

Ok ein wenig Schweißtreibend wurde es aber die Wälder spendeten auch hinreichend Schatten. Das letzte Drittel des Marathons führte uns dann in die Steigungen. Da waren die Jungs vom Team DKS einfach schneller als wir und wir mussten sie ziehen lassen. So traf man sich aber an den Kontrollstellen trotzdem immer wieder. Der Höhepunkt kam dann zum Ende der Tour: Nach der letzten Kontrolle ging es nochmal 8Km rauf auf den Hoherodskopf. Dort oben war es dann aber fast geschafft. Den Rest der Strecke ging es überwiegend bergab und wir konnten locker ins Ziel fahren. So

waren wir deutlich vor Plan mit einem Schnitt von 29,4Km/h im Ziel.

 

Kudos Katja! – für den ersten Radmarathon war das ein echtes Brett. Rad am Ring kann kommen


Schnapszahlen beim meinem ersten "echten" 24hforlife Einsatz.

 

Am 23.6. um 19:00 in Indianapolis ging es los. Unter dem Motto #Twentyfourward 24 Stunden Radfahren gegen den Krebs.

Am Ende stehen 111 Runden und 555 Kilometer auf der Uhr. Und $1.250 Dollar für das Simon Cancer Center.

Ein toller Tag zum Abschluss meines USA Aufenthalts.

Den kompletten Bericht gibt es hier:


Los ging es bereits um 4:15 morgens am Samstag, schließlich erwarteten meine Gastgeber mich zum Abendessen und ich hatte zugesagt um 18:00 dort zu sein. Für die 350Km hatte ich rund 12 Stunden Fahrzeit und etwa 2 Stunden Pause eingeplant, also früh los. Mein Apartment bei City Way lag da noch genauso im Dunkeln wie der Monon Trail der aus Indianapolis nach Norden herausführt. Überhaupt sind die Trails hier eine tolle Sache. Über ein Drittel der Strecke konnte ich auf verschiedenen dieser Trails komplett Autofrei zurücklegen. Der längste davon - der Nickel Plate Trail, der sich über rund 60Km erstreckt. Etwa ein weiteres Drittel ging über Country Roads auf denen man auch kaum mal jemandem begegnet. Nur ein Drittel ging über Straßen. Dabei kam ich durch ziemlich einsame Gegenden aber auch ziemlich weit herum. Ich war in Atlanta, hab Cicero gesehen, sogar Bremen und Holland waren ganz in der Nähe. Ich war auf dem Broadway, konnte in der Altgeld Street meine letzten D-Mark eintauschen und Sommer gab es hier auch . Der Favorit war natürlich die Hommage an den Fahrrad Bau: Die Carbon Street :-).

 

Die Autofahrer sind hier übrigens sehr entgegenkommend. Thanks Guys!

Daran hat sich leider aber auch der Wind ein Beispiel genommen, der war im Wortsinne sehr entgegenkommend.

Trotzdem pünktlich um 18:00 rollte ich ein wenig erschöpft aber happy in South Haven ein und wurde in Empfang genommen als wäre ich zum Mond und zurück geflogen. Echt Super nett alle dort!!! 

 

Am nächsten Tag war chillen angesagt. Nach einem Brunch ging es an den Strand Sandburg mit den Kleinen bauen, Kaffee trinken und schnacken. Dann kurz nach Hause und dann zum Abend Picknick am Strand mit Sonnenuntergang - herrlich!

 

So verging der Tag wie im Fluge. Am Montag dann der Rückweg. Diesmal erstmal Frühstück - klassisch amerikanisch - also Speck und Eier. Perfekte Grundlage für eine Langstrecke :-)

Um 10:15 ging es dann wieder auf die Straße auf den Weg zurück. Und was soll ich sagen: Der Wind hatte sich meine Einwände zu Herzen genommen und die Richtung gewechselt. Blöderweise ich auch. Also ging es die ersten 165Km wieder strack gegen den Wind bis mich die Bepflanzung am Nickel Plate Trail vor dem Wind schützte.

Am Ende des Trails waren es ja nur noch etwas über 100Km und der Wind wurde schwächer - puh....

 

... nach 310Km und nur noch 30 vom rettenden Apartment entfernt gab es dann noch eine ausgiebige Dusche aber das war dann auch nicht mehr so schlimm.

Gegen Mitternacht war ich dann zuhause. Müde und erschöpft zwar aber nach einem tollen Wochenende. 



Katja und Christoph beim Rennen um den Finanzplatz Eschborn

 

Der komplette Bericht hier


Der erste von drei Intensiv-Trainingsmonaten ist geschafft und es gibt noch ein 24 Event!

 

Mit insgesamt 2.160 Trainingskilometern ist das Trainingsziel für April im Kasten und der Monats-Streckenrekord gebrochen.

Allerdings hoffe ich, dass der Rekord nur von kurzer Dauer ist und ich in diesem Jahr noch 2 weitere knacken kann:

 

 

 

Am 23.+24. Juni findet hier in Indianapolis ein 24h Event der 24 Foundation statt. Mit den Einnahmen wird die Krebsforschung hier in Indianapolis gefördert und Patientinnen und Patienten in den USA beraten. Eine tolle Sache und Gelegenheit der Stadt, die mich derzeit beherbergt etwas zurück zu geben.

Bei diesem Event soll der Tagesstreckenrekord fallen, es müssen also mind. 545 Km unter die Räder kommen.

 

Das Highlight bleibt aber ganz klar Rad am Ring, hier soll der Rekord für die meisten Höhenmeter am Tag fallen.